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Eine Gründungsniederschrift aus dem Jahre 1951
bestätigt die
Existenz des Modell- und Eisenbahnclubs Osnabrück. In
über 50
Jahren entwickelte sich der Club zu seiner heutigen
Größe
(derzeit 59 Mitglieder). Der MEC ist Mitglied im BDEF Nr.27.
Sein
erstes Domizil fand der Club in
Räumen des Hauptbahnhofs Osnabrück, später
erfolgte ein
Umzug in einen Bodenraum der Stadtwerke Osnabrück im Busdepot
an
der Lotter Straße.
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Dokumente und
Eigenbauten aus der Vereinsgeschichte
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Die
Clubräume befinden sich im Dachgeschoß
der Grundschule Lechtingen und wurden in Eigenarbeit liebevoll und
stilecht ausgebaut.
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Clubräume
Eine
verzweifelte Suche
nach neuen Räumen begann nach der
Kündigung durch die
Stadtwerke, welche selber ihren Standort aufgaben. In ganz
Osnabrück fand sich trotz aller Bemühungen keine
passende
Unterkunft.
Ein Hinweis aus dem Mitgliederkreis lenkte unsere Aufmerksamkeit auf
die Gemeinde Wallenhorst. In Herrn Lammerskitten , Fachbereichsleiter
für Bürgerservice und Soziales, fanden wir einen
verständnisvollen
Ansprechpartner. Herr Lammerskitten wusste sofort Rat: In der
Grundschule Lechtingen befinde sich ein großer ungenutzter
Boden
im Rohbauzustand. Diesen könnte der Club auf eigene Kosten
für seine Zwecke herrichten. Nach kurzen Verhandlungen kam es
zum
Abschluss eines Mietvertrages, wofür wir uns sowohl bei Herrn
Lammerskitten als auch beim gesamten Rat der Gemeinde und nicht zuletzt
beim Herrn Bürgermeister Belde an dieser Stelle herzlich
bedanken
möchten .
Die Ausbauarbeiten waren Ende Mai 2005, nach knapp 1½
Jahren,
im wesentlichen abgeschlossen sein. Seither geht es um die eigentliche
Aufgabe, nämlich Modell-Eisenbahnen aufzubauen und zu
betreiben
und sich wieder mit der richtigen Eisenbahn zu beschäftigen.
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Ziele und Tätigkeiten
Wer kennt sie
nicht die
Eisenbahn, jeder von uns hat sie erlebt, hat sie gesehen und
ist
mit ihr gefahren, dieses Gefährt, welches auf
Gleissträngen
dahin saust, um Menschen und Material von A nach B zu transportieren.
In den Gründungsjahren als „verteufelt“
bezeichnet,
hat die Eisenbahn bis heute ihren gesamtwirtschaftlichen Nutzen
behalten, trotz des immer stärker aufkommenden
Individualverkehrs.
Bei manchen, die Eisenbahn pur erlebt haben, ist ein Virus haften
geblieben. Die Erinnerung daran, sei es historisch
„während
der Fahrt Blumen pflücken“, oder neuzeitlich
„das
dahinsausen des TEE mit 300 km/h“, beflügelt den
Wunsch,
gesamte Eisenbahn-Betriebsabläufe, Geschehenes, Erlebtes evtl.
auch nicht mehr Vorhandenes oder auch nur einen besonders reizvollen
Landschaftsausschnitt in einem Modell wieder zum Leben zu erwecken.
Hier beginnen die Interessen der Modellbauerei. Phantasie und
handwerkliche Fähigkeiten werden angeregt, aber man braucht
auch
Gesprächspartner, Leute, die über einen enormen
Erfahrungsschatz im Eisenbahn- und Modellbahngeschehen
verfügen. Hier im MEC sind Mitglieder, die Auskunft
geben
können über Produkte, unterschiedliche
Baugrößen
(Spur „Z bis G“), über die Errichtung
einer
stationären Anlage, oder in Modulbauweise. Kein
Anfänger oder
Neueinsteiger braucht das Rad neu zu erfinden. Fragen sie uns oder
werden sie Mitglied im MEC.
Gerade für Einsteiger im Modellbahn-Hobby, denen der Start zu
teuer erscheint, bietet sich eine Mitgliedschaft in einem Club an, der
eigene Materialien testet.
In Einvernehmen mit der Grundschule Lechtingen möchten wir
daher
für die Zukunft eine AG für Schülerinnen und
Schüler ins Leben rufen, die eben Interesse an den
vorgenannten
Dingen zeigen.
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